Ist das überhaupt erlaubt? Und wie gefährlich ist das gemeinsame Radfahren in der Gruppe? Was kann ich tun, um eine Gefährdung auszuschließen?

Zunächst zur rechtlichen Situation: Das STADTRADELN ist kein sportlicher Wettbewerb. Daher greifen die Regeln für Sportveranstaltungen beim STADTRADELN nicht. Anders als bei Radrennen, wo die Fahrer:innen dicht an dicht im Windschatten fahren passiert das beim Freizeitradeln nicht.

Weiterhin ist das gemeinsame Radfahren auch kein Treffen im Sinne der Corona-Verordnungen – dann müsste erst recht die Benutzung von Bus und Bahn reglementiert sein, schließlich kommen dort viel mehr Personen über längere Zeit auf engem Raum zusammen, ohne dass es einen permanenten schnellen Luftaustausch gibt.

Beim Radfahren auch in der Gruppe wird automatisch ein größerer Abstand eingehalten. Bereits die Länge des Fahrrads von knapp 2 Metern erzwingt einen Mindestabstand von über 2 Metern hintereinander. Nebeneinander müsste man auch Lenkerende an Lenkerende fahren, um den Mindestabstand von 1,5 Metern zu unterschreiten; auch das passiert in der Praxis nicht.

Mehr dazu findet sich in dieser Zusammenfassung der Stuttgarter Zeitung.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.coronavirus-warum-fahrrad-fahren-vor-ansteckung-schuetzen-kann.2f26581a-38ab-4597-95cc-389d24df37a2.html

Das Fazit daraus kann nur lauten: Radfahren hat auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie jede Menge Vorteile, aber praktisch keine Nachteile. Das wissen auch Wissenschaft und Politik, weshalb das Radfahren auch nicht reglementiert ist.

STADTRADELN und CORONA

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